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SCHWERPUNKT #2: Weitere Steigerung der Wohn- und Lebensqualität (Teil I)

Aktualisiert: 25. Feb. 2023

Es geht weiter mit dem nächsten Schwerpunkt!


Schaffung von bezahlbaren, barrierearmen und altersgemischten Wohnmöglichkeiten bei Erschließung neuer Bebauungsflächen, z.B. im Neubaugebiet Südwest und durch Zusammenarbeit mit dem Kreiswohnungsverband für bestehende Immobilien

Wohnraum, vor allen Dingen bezahlbarer Wohnraum ist ein begehrtes Gut. Mutterstadt liegt im Herzen der Metropolregion Rhein-Neckar und damit auch im Bundesvergleich in einem stark nachgefragten Gebiet. Zugleich ist die Ressource Grundstück endlich, mit der wir also sehr sorgsam umgehen müssen.


Damit die Ziele von bezahlbarem Wohnraum umgesetzt werden können ist es meines Erachtens notwendig, dass die Gemeinde dafür eigene Grundstücke im Eigentum hat. Ich befürworte daher den Erwerb von Grundstücken, um darauf Wohnraum zu entwickeln und die gemeinsam mit allen Fraktionen und den Bürgerinnen und Bürgern erarbeiteten politischen Ziele zu verwirklichen.


Mit dem Neubaugebiet Südwest hat unsere Kommune die Chance, ein sehr großes Areal zu gestalten. Dabei ist es mir wichtig, dies vorausschauend anzugehen und aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, um hier nur die wichtigsten zu nennen:


Energie

Wie die aktuelle Situation zeigt, wird eines der wichtigsten Themen in der Zukunft die Energieversorgung werden. Welche Varianten sind sinnvoll und zukunftsträchtig? Soweit dies machbar ist, plädiere ich für erneuerbare Energien. Solche Entscheidungen sind jedoch nicht ohne die Eigentümerinnen und Eigentümer zu treffen. Idealerweise wird bereits bei Entstehung darauf geachtet das Gebiet so autark wie möglich zu entwickeln.


Wohnform

Mir erscheint eine Mischung verschiedener Wohnformen sinnvoll. Neben Einfamilienhäusern und klassischen Mehrgeschossgebäuden, stehe ich auch zum Beispiel Genossenschaften positiv gegenüber.


Verkehr

Bei einem neu zu planenden Gebiet haben wir es als Gemeinde in der Hand, von Beginn an die Bedürfnisse aller am Verkehr Teilnehmenden zu regeln. Dabei sollte in erster Linie auf die Schwächsten Rücksicht genommen und auf eine Verlangsamung und Beruhigung geachtet werden. Dazu gehört auch ein Parkplatzmanagement und die Versorgung mit Ladestationen für die E-Mobilität.


Infrastruktur

Bei einem Neubaugebiet dieser Größe ist mit Zuzug von 1.500 bis 2.000 Menschen zu rechnen. Die bestehende, gute Infrastruktur unseres Ortes ist daher anzupassen und auszubauen. So wird zum Beispiel eine weitere Kindertagesstätte benötigt, der Bedarf an Plätzen in den Grund- und weiterführenden Schulen muss ermittelt werden. Ebenso sind Möglichkeiten zu erörtern, wie ein Anschluss an den ÖPNV erfolgen kann.


Neben der Entwicklung eines Neubaugebietes ist die Nutzung vorhandener Grundstücke nicht aus den Augen zu verlieren. Ich setze mich dafür ein, zusammen mit dem Kreiswohnungsverband bestehende Immobilien zu optimieren, so wie dies bereits in Mutterstadt zum Beispiel in der Bleichstraße oder Johannes-Sefrit-Straße geschieht.


Erschließung von ortskernnahem Wohnraum für alle Generationen auf dem Areal zwischen Schulstraße und Speyerer Straße in Abstimmung mit den Grundstückseigentümern

In diesem Gebiet steckt meines Erachtens eine Menge Potential. Sofern die Eigentümer dafür bereit sind, werde ich mich gerne für eine ortsnahe Schaffung von Wohnraum einsetzen. Einen entsprechenden Antrag habe ich vor einiger Zeit bereits zusammen mit der SPD-Fraktion eingebracht. Ziel ist es, ortskernnah für verschiedene Altersgruppen Wohnraum zu schaffen. Die kurzen Wege zum Zentrum mit seinen Einkaufsmöglichkeiten, zu Apotheken und Ärzten prädestinieren diese Lage für ein solches Vorhaben. Dies sollte meines Erachtens Priorität gegenüber einem weiteren reinen „Aufenthaltsbereich“ haben. Denkbar wäre eventuell auch eine Mischform aus Wohnbebauung mit Geschäftsräumen und einer Platzlösung.


Deutliche Aufwertung des Wohngebietes und des Umfeldes im Bereich Bleichstraße/Brunnensee

Am Beispiel der o.g. Immobilien zeigt sich, wie man das Umfeld der gemeindeeigenen Grundstücke bzw. des Kreiswohnungsverbandes ansprechend gestalten kann. Die Objekte fügen sich gut in die Nachbarschaft ein und werten das ganze Quartier auf. Bei zukünftigen Projekten ähnlicher Art sollten wir auf dieses Prinzip zurückgreifen.


Regelmäßige Durchführung von Vor-Ort-Terminen mit Bürgerbeteiligung zur Abstimmung von Neubau- und Sanierungsmaßnahmen und Aufgreifen von Anregungen

Der direkte Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern ist mir sehr wichtig. Vor Ort können aufkommende Fragen oft besser, anschaulicher beantwortet und geklärt werden. Gerne nehme ich Anregungen auf und erläutere persönlich die beschlossenen Projekte.

(Termine für Vor-Ort-Gespräche können Sie meiner Homepage und dem Newsletter entnehmen)


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